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Nationalpark Kellerwald-Edersee

 

Eines der faszinierendsten Laubwaldgebiete Europas: Der Kellerwald beherbergt eine einzigartige Urlandschaft. Unzerschnittene Buchenwälder dieser Größe sind in Mitteleuropa kaum noch zu finden. Selten sind Bäume so alt. Forscher berichten fasziniert von der atemberaubenden Vielfalt der Natur: Wälder, darunter letzte unangetastete Naturwaldreste, Felslandschaften, Sümpfe und Gewässer.

 

Die UNESCO hat 2011 den nordhessischen Nationalpark Kellerwald-Edersee zum Weltnaturerbe ernannt. Er repräsentiert damit die wertvollsten verbliebenen Reste großflächiger naturnaher Buchenbestände in Deutschland und steht nun auf einer Stufe mit weltweit so bedeutenden Stätten wie dem Yellowstone Nationalpark, den Galapagos Inseln oder dem Wattenmeer.

 



Tier- und Pflanzenwelt
Der Kellerwald ist ein empfindliches System aus vielen Lebensräumen. Hier haben Tier- und Pflanzenarten überlebt, die in Deutschland und Europa vom Aussterben bedroht sind. Allein 820 Käfer- und 700 Schmetterlingsarten sind bisher entdeckt; der seltene Schwarzstorch brütet hier. Europaweit geschützte Wald-Fledermäuse wie die Bechsteinfledermaus finden hier ein Rückzugsgebiet. Die Liste weiterer seltener Kellerwaldbewohner ist lang:



Der Uhu
, Vogel des Jahres 2005, braucht reich strukturierte Landschaften mit Waldflächen, offenem Gelände sowie felsige und Schluchten reiche Waldgebiete. Dies alles findet er im Kellerwald. Die Bechsteinfledermaus ist auf alte Laubwälder nicht nur zur Nahrungssuche angewiesen: Zur Aufzucht ihrer Jungen braucht sie Höhlen in alten Laubbäumen. Sie ist auf der "Roten Liste" als besonders schutzwürdig eingestuft. Der Rothirsch ist unser größtes Landsäugetier. Seine Größe und sein Verhalten machen ihn zu einem der interessantesten Wildtiere Deutschlands.
Ein besonderes Kleinod des Kellerwaldes ist die gefährdete Pfingstnelke. Auch sie hat hier neben seltenen Orchideen ein Rückzugsgebiet gefunden und ist besonders geschützt.